Quellsprengung in Peuerbach

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Der Sprengtrupp des Bezirkes Grieskirchen unter der Leitung des Hauptamtswalters für Sprengwesen, Dipl.wirt. Ing. (BA) Adolf Jaksch hat Ende Juli 2014 eine besondere Sprengübung in Peuerbach durchgeführt.
 
 
 
Beim Ausheben der Baugrube des neuen Wohnhauses von OAW Mag. Florian Kolmhofer (AFKDO Peuerbach) wurden einige Granitblöcke freigelegt. Diese Blöcke waren nun neben dem Rohbau situiert und dienten als Übungsobjekt. Durch die Nähe zum Gebäude konnte keine herkömmliche Sprengung durchgeführt werden sondern eine sogenannte Quellsprengung. Bei dieser langsamen und umgebungsschonenden Art der Sprengung wird verflüssigter Sprengstoff in Bohrlöcher eingebracht welcher erst nach Tagen seine Wirkung zeigt. Durch Druckentwicklung in den Bohrlöchern sind schließlich nach geraumer Zeit die Felsblöcke zerfallen.

Abschnitts-Feuerwehrkommandant BR Helmut Neuweg war bei der Übung zugegen und hat die Kameraden des Sprengtrupps bei der schweißtreibenden Arbeit unterstützt.
Ein Dank gilt OAW Kolmhofer, für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes. Ebenso ein Dank gilt den Kameraden der FF Enzendorf, die diese Sprengübung durchführten.
 
Bericht und Fotos: AW Hermann Grininger, Presseteam BFK Grieskirchen